Methoden der Bildungsforschung

TabU-Projekt auf der „International Conference on Conversation Analysis“ 2026 in Edmonton vertreten

10.07.2026|13:24 Uhr

Das DFG-Projekt „Tablets im Unterricht“ (TabU) war auf der „International Conference on Conversation Analysis“ (ICCA) 2026 an der University of Alberta in Edmonton, Kanada, vertreten. Die ICCA zählt zu den zentralen internationalen Fachtagungen der Gesprächs- und Interaktionsforschung und findet im vierjährigen Turnus statt.

Für das Projekt präsentierten Jun.-Prof. Dr. Matthias Herrle und Aline Puzicha von der AG Methoden der Bildungsforschung der Universität Wuppertal gemeinsam mit Prof. Dr. Matthias Proske von der Universität Köln aktuelle Befunde zur Wissensproduktion im digital mediatisierten Unterricht. Im Mittelpunkt des Beitrags stand die Frage, wie Schüler*innen in tabletgestützter Gruppenarbeit digitale Materialitäten nutzen, um Wissensobjekte zu produzieren. Unter dem Titel „Envisioning Knowledge in Classroom Interaction“ zeigte der Vortrag, welche Anforderungen bei der Bearbeitung offener Aufgaben in digitalen Lernumgebungen entstehen und mit welchen interaktionalen Praktiken Schüler*innen diese Anforderungen bewältigen. Damit knüpft das Projekt an aktuelle Diskussionen der multimodalen Unterrichts- und Interaktionsforschung sowie an Forschung zu digitalen Technologien und Materialitäten im Unterricht an.